Dobermann


    Genre: Brachial Action

Label: BMG
Originaltitel: Dobermann
Herstellungsland:
Frankreich
Erscheinungsjahr: 1997

Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 98:52 min
Indiziert?: Ja
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Jan Kounen
Darsteller:   
  Vincent Cassel
Tchéky Karyo
Monica Bellucci
Antoine Basler
Dominique Bettenfeld
Romain Duris
François Levantal
Stéphane Metzger
Chick Ortega
   
                 
                   
Handlung:






  High Noon auf den Straßen von Paris.
Yann Lepentrenc alias "Dobermann" plant mit seiner Gang einen großen Coup.
mehrere Banken sollen nacheinander ausgeraubt werden.
An seiner Seite: Freundin Nat, taube Spezialistin für Explosives, Moustique, auch auf dem Tennisplatz nie ohne Waffe.
Pitbull, Kindskopf und Killermaschine und der Priester Lefèvre,
mit Handgranaten unter der Soutane und einem frommen Spruch auf den Lippen.
Ihre Gegenspieler: der Fascho mit Polizeimarke, Inspektor Christini....
 
       
       

Film:










  Was diesen Film aber so besonders macht sind die Charaktere, die wirklich mehr als "over the top" sind.
Das fängt bei dem Cop Christini an, der herausragend krank von Tcheky Karyo gespielt wird.
Ein sadistischer, menschenverachtender Psychocop, dem wirklich einige Tassen im Schrank fehlen.
Dobermann, ebenfalls gut gespielt von Vincent Cassel, ist eigentlich noch der Normalste.
Ansonsten ist da zum Beispiel noch die geile Monica Bellucci als die stumme Nat oder der Transvestit Sonja.
Ein wirklich verrückter Haufen.
Anders als man erwarten sollte gibt es hier gar nicht so viel Action.
Erwähnenswert sind eigentlich nur der Coup und das Finale. Dann geht es aber auch ordentlich zur Sache.
Das Ganze mag sehr sadistisch wirken und zudem wartet "Dobermann" noch mit derbem Humor auf,-
so dass einige von menschenverachtend reden.
Das stimmt zwar irgendwo schon, aber bei solche schrägen Charakteren ...
Optisch setzt der Film oft auch auf visuelle Reize, im Finale knallt der Film dann richtig rein und wirkt eher wie ein Albtraum.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Schade,- aber das Bild ist leider etwas verwaschen und grießelig.
Ansosten gute Farbgebung und Optisch absolut durchgestylt
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / DTS 5.1 deutsch
Super Klang über alle Kanäle mit dem nötigen Druck und Intensität
       
       

Fazit:

  Spitzen Ton und leider mäßiges Bild,-
wer aber die Anfangs zähe Handlung übersteht -
bekommt einen ziemlich schrägen und äußerst expliziten Brocken auf die Backe geknallt,-
allzu ernst sollte man diesen Film allerdings nicht nehmen
 




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